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Verkehrswacht ehrt treue Mitglieder und vorbildliche Kraftfahrer

Büchlberg. Die Ehrung treuer Mitglieder und unfallfreier Kraftfahrer stand im Mittelpunkt der Stützpunktversammlung der Deutschen Verkehrswacht Passau und Landkreis Passau in Büchlberg, die noch vor den Einschränkungen durch das Coronavirus stattfand. Außerdem wurde über die Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) informiert.

Stützpunktleiter Thomas Blochberger konnte zur Versammlung auch Landrat Franz Meyer, 3. Bürgermeister Albert Weiß, Geschäftsführer Otmar Bauer und Jörg Witkowski als Referenten begrüßen. Die Entwicklung der Mitgliederzahlen bezeichnete er als stabil. Zur Verkehrssituation in Büchlberg führte er aus, dass sich Verbesserungen hinsichtlich der Parkplätze ergeben haben, und auch die Situation für die Fußgänger habe sich positiv entwickelt.

Der viele Durchgangsverkehr und die vorhandenen Engstellen sind ein seit langem bekanntes Problem im Ort. Blochberger meinte, der Einsatz von mobilen Tempomessgeräten und die Präsenz von Polizei könnten zu einer gewissen Verkehrsberuhigung beitragen. Jörg Witkowski, auch 3. Vorsitzender der Verkehrswacht Passau und Landkreis Passau, meinte eingangs seines Referats, nicht die Angst, den eigenen Führerschein zu verlieren, stehe im Vordergrund, sondern die Tatsache, dass man möglicherweise gegenüber anderen ein schweres Unheil anrichten könne. Weiter ging der Referent auf die zu erwartenden Neuerungen und Änderungen der Straßenverkehrsordnung ein. Er verwies auf das strengere Vorgehen gegen Rettungsgassenrüpel durch die Erhöhung des Bußgelds auf bis zu 320 Euro, Punkte in Flensburg und Verhängung von Fahrverboten. Auch verbotswidriges oder unerlaubtes Parken soll künftig erheblich teurer werden.

Neu eingeführt werden soll ein Verkehrszeichen zum Überholverbot für einspurige Fahrzeuge speziell bei Engstellen. Bei Fahrzeugen über 3,5 Tonnen wird beim Rechtsabbiegen zur Vermeidung schwerer Unfälle Schrittgeschwindigkeit verlangt. Verschärft werden auch die Sanktionen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen und Fahrverbote werden früher als bisher wirksam, so wird etwa bei einer Überschreitung von 21 km/h innerorts ein Monat Fahrverbot ausgesprochen, bereits ab 16 km/h Überschreitung gibt es einen Punkt in Flensburg. Die Verwendung sogenannter Blitzer-Apps, beispielsweise auf Smartphones, sind verboten.

3. Bürgermeister Albert Weiß dankte auch dem örtlichen Stützpunkt für den ehrenamtlichen Einsatz während des Jahres.

Landrat Franz Meyer lobte die verständliche und lebhafte Präsentation des Referats, in dem auf die Sicherheit der Mitbürger besonderer Wert gelegt wurde. Auch der Landkreis leiste seinen Beitrag für die Verkehrssicherheit, indem er jedes Jahr rund 20 Kilometer des rund 600 Kilometer umfassenden Kreisstraßennetzes saniert und instand setzt. Meyer verwies darauf, dass vom Land erhebliche zusätzliche Finanzmittel für den kommunalen Straßenbau abgerufen werden, die auch für eine verkehrssichere Gestaltung und Verbesserungen verwendet werden.

Die Entschärfung von Kreuzungen durch den Bau von Kreisverkehren war ein Beitrag zur Verkehrssicherheit, hier, und auch bei anderen Maßnahmen, war die Verkehrswacht mit eingebunden.

EHRUNGENTreue Mitglieder und unfallfreie Kraftfahrer wurden ausgezeichnete. 30 Jahre gehören Johann Escherich, Walter Kreul und Christian Meininger der Verkehrswacht an, Rudolf Maurer ist 40 Jahre Mitglied. Thomas Schmidt ist bereits seit 40 Jahren unfallfrei unterwegs. − gb

unfallfrei unterwegs

Mitglieder und Gratulanten des Verkehrswacht-Stützpunkts Büchlberg, kurz vor den Einschränkungen durch die Corona-Krise: Stützpunktleiter Thomas Blochberger (vorne, l.), Geschäftsführer Otmar Bauer (vorne, r.), 3. Bürgermeister Albert Weiß (hinten, 3.v.l.), Landrat Franz Meyer (4. v.l.) und Referent Jörg Witkowski 6. v.l.) mit den Mitgliedern aus Büchlberg. −Foto: Binder

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1. Vorstand: Altlandrat Franz Meyer
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